Le Corbusier propagierte, dass die moderne Stadt klaren Strukturen folgen soll, in sich schlicht und einfach sein. Arbeit, Wohnen und Freizeit waren darin klar voneinander getrennt – auch das Spielen. In Folge der „Charta von Athen“ wurde diese Sicht allgemeiner städtebaulicher Standard in Europa. An den Folgen leiden wir noch heute. Der Niederländer Aldo van Eycks kritisierte diese funktionale Trennung der Stadt. Und, er lieferte zugleich die Lösung: Spielplätze.

Weiterlesen: Aldo van Eyck – Nur Spielplätze?

Intrestik war mit seinem Workshop, vom 17. bis 21. Juni 2019, Teil des weltgrößten Festivals zur Stadtentwicklung, dem „We make the City“ Festival, in der Metropolregion Amsterdam. Als Mitglied der Delegation aus München und im Rahmen des Städte-Partnerprogramms Dialoogkreativ luden wir die internationalen Festivalbesucher ein, die Ergebnisse unserer Experimente einmal selbst zu erproben und zu beurteilen. Unsere Fragestellung lautete: „Wie gelingt es Plätze im urbanen Raum zu beleben?“

Weiterlesen: We Make The City Festival

Die Heinrich-Böll-Stiftung stellte sich im März auf der Tagung „Verwaltung trifft Beteiligung“ die Frage nach dem neuen Verhältnis von Verwaltung und Bürgerschaft: Welche Voraussetzungen muss Verwaltung schaffen, welche benötigt sie selbst, und welche konkreten Erfahrungen kann man für Beteiligungsverfahren heranziehen? Uns hatte es besonders der „Zufallsbürger“ angetan.

Weiterlesen: Zufall trifft Verwaltung

Das Thema „2.S-Bahn Stammstrecke“ bestimmt die öffentliche Diskussion zum Nahverkehr in München. Experten diskutieren derzeit noch über alternative oder ergänzende Konzepte wie Nord- oder Südring, den Ausbau der S-Bahn Außenäste oder die Einführung von Tagentialbuslinien. Fachbegriffe wie Überwerfungsbauten, Taktzeiten oder Signaltechnik beeindrucken den interessieren Laien. Kann man Bürgerinnen und Bürger in solche Fachdiskussion überhaupt einbeziehen, ohne die Inhalte völlig zu verwässern? Schließlich drückt sich Expertise auch durch Detailkenntnis aus.

Weiterlesen: Experten und Laien sprechen

Das Leben ist komplex, insbesondere unser Zusammenleben. Die Neue Stadt, die Stadt der Zukunft gelingt nur mit Hilfe radikal kooperativer Planung. Was heißt kooperative Planung? Heißt das: Politik und Verwaltung planen zusammen, Bürgerschaft und Politik oder irgendwie alle? Die Tagung Neue.Stadt.Beteiligung, am 6. Juli in München, sucht nach Antworten. Eingeladen haben wir dazu Vertreter aus den Niederlanden, dem am dichtest besiedelten Land der EU. Und wir stellen uns die Frage: Wie machen die das konkret?

Weiterlesen: Tagung Neue.Stadt.Beteiligung

Mobilität macht nicht an Grenzen halt, der ÖPNV manchmal schon. In unserem Workshop „Mobilität gestalten“, stand dieses mal der Nahverkehr in der Rhön im Fokus. Die Region erstreckt sich über drei Bundesländer: Bayern, Thüringen und Hessen. Innerhalb eines Bundeslandes kommen die Pendler an ihre Ziele. Schwieriger wird es, wenn man Ländergrenzen überschreitet und z.B. von Fulda nach Neustadt an der Saale möchte. Kann man diese Situation mit Spiel verbessern?

Weiterlesen: ÖPNV in der Region gestalten

Seite 2 von 9