Das Leben ist komplex, insbesondere unser Zusammenleben. Die Neue Stadt, die Stadt der Zukunft gelingt nur mit Hilfe radikal kooperativer Planung. Was heißt kooperative Planung? Heißt das: Politik und Verwaltung planen zusammen, Bürgerschaft und Politik oder irgendwie alle? Die Tagung Neue.Stadt.Beteiligung, am 6. Juli in München, sucht nach Antworten. Eingeladen haben wir dazu Vertreter aus den Niederlanden, dem am dichtest besiedelten Land der EU. Und wir stellen uns die Frage: Wie machen die das konkret?

... wie sieht sie aus die neue Stadt?

Die Niederlande folgen mit dem Polder Modell einer Tradition, möglichst viele individuelle Perspektiven in die öffentliche Planung einzubinden. Die Menschen in den Niederlanden haben klare Vorstellungen davon, was sie wollen. Die Menschen formulieren z.B. ihre Wünsche zu den Themen nachhaltiger Nahrungsmittelversorgung oder Mobilität. Erste Antworten liegen vor, entwickelt im Austausch zwischen politischen Entscheidern, Verwaltung und Bürgerschaft.

Wie ist der Stand der kooperativen Planung in Deutschland? Vertreter aus Bürgerinitiativen, Verwaltungen und Gemeinderäten beschreiben die aktuellen Situationen in Potsdam, Coburg oder Nürnberg. Und schließlich probieren wir in UrbanLabs Kommunikationsformate wie Gamification und Planspiel aus, um diese unterschiedlichen Themen aufzubereiten.

Wir organisierten die Tagung im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) und des Generalkonsulats der Niederlande.[nbsp] Sie fand am Freitag, den 6. Juli, im Werk1, Grafinger Straße 6, 81671 München statt. Die Anmeldung erfolgte über die Internetseiten der Bundeszentrale. Dort finden Sie auch das detaillierte Tagungsprogramm oder senden Sie uns eine Mail.