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Installation von Tomás-Saraceno, Foto von Alina-Grubnyak | Unsplash
Installation von Tomás-Saraceno, Foto von Alina-Grubnyak | Unsplash

Eine Region ist ein komplexes Geflecht aus Städten, Gemeinden, Verwaltungen, Institutionen und Unternehmen. Wie gelingt es diesen unterschiedlichen Akteuren, ihr Handeln zu koordinieren und strategisch aufeinander abzustimmen?

Wie vertrete ich die Interessen meiner Kommune oder meines Unternehmens, ohne dabei das große, gemeinsame Ganze der Region aus den Augen zu verlieren, das ich für den Erfolg benötige?

Nehmen wir als Beispiel Gewerkschaften: Sie haben einen tiefen Einblick in die wirtschaftliche Lage vieler Betriebe vor Ort und bringen das Potenzial mit, echte Veränderungsprozesse anzustoßen. Aber auch sie werden im Alleingang diesen Wandel nicht stemmen können.

Vom Nebeneinander zum Miteinander

Erfolgreiche Regionalentwicklung funktioniert nur im Zusammenspiel:

  • Gemeinsames Lagebild: Alle Akteure sollten ein geteiltes Verständnis der lokalen Ist-Situation entwickeln.
  • Zukunftsszenarien: Gemeinsamer Blick in verschiedene Zukunftsszenarien, die in einem geschützten Raum durchgespielt werden.
  • Neue Allianzen: Nur so zeigt sich, welche Ideen am Ende tragen – und welche manchmal unerwarteten Partner in der Region plötzlich an einem Strang ziehen.

Wie das konkret in der Praxis aussieht, zeigt unser Projekt mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). In der Referenz auf die Region Unterfranken haben wir ein maßgeschneidertes Workshop-Format entwickelt, dessen Herzstück ein Policy Game ist. Ja, die Teilnehmenden entwickeln gemeinsam neue Produktideen, aber vor allem fokussieren wir auf das, was die Menschen in der Region bereits stark macht: ihre gewachsenen Kompetenzen. Im Fall des DGB schauen wir uns zugleich an, welche Machtressourcen diese Organisation hat und wie sie diese zum Wohle der Arbeitnehmerschaft einsetzen kann.