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Games for Governance and Participation

01.09.2014 von Eric T.

Seit über 10 Jahren findet jährlich die internationale ISAGA Summer School statt. Dieses Jahr war sie zu Gast an der TU Delft und stand unter dem Titel: „Games for Governance and Participation“. Das Organisationsteam um Geertje Bekebrede, Rens Kortmann und Heide Lukosch lud Eric Treske (intrestik) als Coach und Teacher ein, die Summer School mitzugestalten. 

Als Praxisbeispiel für die Spielentwicklung brachten wir eine aktuelle Anfrage eines unserer Kunden mit. Die IG Metall Verwaltungsstelle Schweinfurt und der BUND Bayern stellten sich die Frage, ob man nicht mit einem Spiel die Mobilität in der Region Schweinfurt abbilden und so politisch diskutierbar machen könnte. Wir konnten sieben Kolleginnen und Kollegen überzeugen, mit uns im Workshop an diesem Thema zu arbeiten. Vielen Dank an dieser Stelle an Jaap Berends (Nl), Gary Coyle (USA), David Crookal (Fr), Angelique Greiner (Nl), Masksims Kornevs (Est), Claudia Schmitz (D) und Jun Yoshinaga (J).

Inspirierend, was für kreative und herausragende Vorschläge und Prototypen im Team entwickelt wurden und dies, in nur knapp einerWoche!

Decision Game

Dieser Prototyp folgt dem Gedanken, dass vorwiegend Fachexperten an dem Spiel teilnehmen werden und die Herausforderung darin besteht, die Abhängigkeit zwischen den Entscheidungen der Mobilitätsexperten darzustellen. Die Teilnehmer sollen daher ein komplexes Entscheidungsspiel mit Hilfe einer Open Source IT Plattform aufbauen und sich bereits bei der Erstellung, über ihre Perspektiven austauschen.

Crossing Game

Dieses Spiel zeigt auf, wie die Entscheidung für ein bestimmtes Transportmittel in Folge Einkommen, Gesundheit und Freizeitverhalten beeinflussen.  Mehrere Spieler/innen versuchen aus der Region in die Stadt zu gelangen, um dort zu arbeiten, Einkäufe zu tätigen oder ins Fitnessstudio zu gehen. Und weil die Verkehrsteilnehmer dies unabhängig voneinander planen und tun, kommt es zu Staus und anderen unvorhergesehenen Ereignissen.

Bacon City

Dieser Prototypen bildet das tägliche Pendelverhalten der Arbeitnehmer aus der Region an ihre Arbeitsplätze in der Stadt ab. Als Abstraktion wurde ein historisches Szenario gewählt: die mittelalterliche Stadt Bacon City. Daher ritten die Beschäftigten auf ihren Pferden zur Arbeit, die sie rechtzeitig erreichen mussten, trotz unterschiedlicher Distanz zum jeweiligen Arbeitsplatz. Und auch die Pferde im Mittelalter brauchen einen Platz in der Stallung, ganz vergleichbar mit den heutigen Stellplätzen unserer heutigen Autos.

Alle drei Prototypen wurden den Auftraggebern vorgestellt. Die Idee war ihnen die Möglichkeiten von spielerischer Kommunikation aufzuzeigen und so die Zielsetzung des Auftrages weiter einzugrenzen.

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